ECo-I in Russland

Die Strategie für Umweltschutz- und Sozialinitiativen (ECo-I) stellt sicher, dass wir die Pipeline verantwortungsbewusst bauen und einen Nettogewinn für das Projektgebiet in Russland erzielen. Die Pipelineroute führt durch das auf nationaler wie internationaler Ebene geschützte Naturschutzgebiet Kurgalski. Daher hat Nord Stream 2 diese spezielle Strategie entwickelt, um die ökologische Nachhaltigkeit, die Verbesserung der sozialen Infrastruktur und die Sicherheit der Gemeinden der Region zu fördern. Die Schwerpunkte wurden durch Konsultationen mit Experten, den regionalen Behörden Leningrads sowie den Gemeindeältesten und der lokalen Bevölkerung festgelegt.

Über die Anforderungen der russischen Gesetzgebung hinaus hat Nord Stream 2 die Performance Standards der Internationalen Finanz-Corporation (IFC) für Umwelt- und Sozialmanagement übernommen. Die IFC stellt zusätzliche Anforderungen für Projekte in geschützten Gebieten, wie zum Beispiel dem Anlandebereich im Naturschutzgebiet Kurgalski. Unsere Verpflichtung auf lokaler Ebene mit der ECo-I Strategie gehen jedoch noch weiter. Sie umfasst nicht nur den unmittelbaren Baukorridor, sondern auch das Naturschutzgebiet Kurgalski insgesamt. Die Strategie beruht auf vier Säulen:

  • Gesetzliche Ausgleichsmaßnahmen, die nach russischem Recht erforderlich sind;
  • Initiativen zur Weiterentwicklung der Biodiversität, um eine Gesamtverbesserung (oder einen „Nettogewinn") für das Naturschutzgebiet Kurgalski zu erreichen;
  • Gemeinschaftsinitiativen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur und zum Nutzen der Gemeinden in der Umgebung des Projektes;
  • Sponsoringinitiativen, um das Bewusstsein für das Projekt und seinen Entwickler zu schärfen.

Die Pipeline wird auf die sicherste Art und Weise und mit höchster Rücksichtnahme auf die lokalen ökologischen Bedingungen gebaut. Das Unternehmen wendet strenge Verfahren an, um alle ökologischen und sozialen Risiken zu identifizieren und negative Auswirkungen zu vermeiden. Wo dies nicht möglich ist, werden modernste Minderungs-, Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen eingesetzt. Dank umfangreicher Untersuchungen und einer innovativen, speziell für die dortige Küstenüberquerung entwickelten Konstruktionslösung wird dies umweltfreundlich umgesetzt. Mit dieser Konstruktionslösung und durch die vielfältigen Initiativen der Eco-I Strategie sind wir überzeugt: Das Ergebnis wird den Wert der Biodiversität des Gebietes verbessern.

Nord Stream 2 und die Umwelt: Expertenmeinung

Nord Stream 2 setzt sich für einen offenen und transparenten Dialog mit den Stakeholdern ein, um sicherzustellen, dass die Entscheidungen rund um das Projekt auf bewährten Expertenmeinungen und klaren wissenschaftlichen Fakten beruhen. Nord Stream 2 legt großen Wert auf die Kommunikation mit den relevanten Akteuren. Dazu gehören Behörden, Nichtregierungsorganisationen, die benachbarten Gemeinden, Wissenschaftler und Forscher, Institute und andere Organisationen. Ziel ist es, Informationen über das Projekt offenzulegen und den Stakeholdern gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, sich dazu zu äußern. Dieses Video konzentriert sich auf die Meinung von Umweltexperten über den Genehmigungsprozess in Russland.

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Ein Spaziergang entlang der Route in Kurgalski mit Simon Bonnell

Basierend auf den umfangreichen Erhebungsdaten, die seit 2012 gesammelt wurden, lautet die allgemeine Schlussfolgerung, dass eine Trassenführung durch Kurgalski die geringsten ökologischen Auswirkungen für den Anlandepunkt der Pipeline in Russland bietet. Simon Bonnell, Leiter Genehmigungen für Nord Stream 2, begleitet uns durch den Prozess.

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Telemetrische Studien über Ringelrobben im Finnischen Meerbusen

Nord Stream 2 unterstützt telemetrische Studien zur Ostsee-Ringelrobbe im Finnischen Meerbusen. Für die Studien wurden Robben mit GPS-Sendern ausgestattet, um Informationen über ihr Verhalten und ihre Bewegungsmuster zu sammeln. Die Vertiefung wissenschaftlicher Kenntnisse ist unerlässlich, um eine wirksame Strategie zum Erhalt der geschützten Tiere zu entwickeln. Der Dokumentarfilm erläutert die Methodik und die Feldforschung einer Expertengruppe für dieses Projekt, das im Sommer 2017 begann.

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Valentina Bubyreva (St Petersburg State University) on Flora in the Gulf of Finland

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Boris Gannibal (Komarov Botanical Institute of the Russian Academy of Sciences) on Plant Communities in the Gulf of Finland

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Andrey Pedchenko (GosNIORKh) on Biological Resources in the Gulf of Finland

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Mart Jüssi, International Expert on the Baltic Ringed Seal, on Cooperation with Baltic Region Environmentalists

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Mikhail Verevkin (Russian Academy of Sciences) on Marine Mammals in the Gulf of Finland

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