Espoo-Prozess für die Nordwest-Route in Dänemark

Aufgrund der Änderung des dänischen Festlandsockelgesetzes vom 1. Januar 2018 und der seitdem anhängigen Empfehlung des dänischen Außenministeriums hat Nord Stream 2 sich dazu entschieden, alternative Routen außerhalb der dänischen Hoheitsgewässer zu untersuchen.

Nord Stream 2 hat am 10. August 2018 bei den zuständigen dänischen Behörden einen Bauantrag und eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für eine alternative Route nordwestlich von Bornholm eingereicht. Der Antrag und die UVP stehen hier zum Download bereit.

Im Rahmen der Espoo-Konvention stellte Dänemark als Ursprungspartei allen betroffenen Vertragsparteien die Unterlagen zwischen Oktober und Dezember 2018 zur Verfügung, die die Grundlage für die Beteiligung von Behörden und der Öffentlichkeit in den jeweiligen Ländern bildeten. Diese Konsultationsphase fand in Übereinstimmung mit den entsprechenden nationalen gesetzlichen Bestimmungen statt. Interessierte Stakeholder aus allen Ländern der betroffenen Vertragsparteien waren eingeladen, Feedback zu den Unterlagen für die Nordwest-Route zu geben. Die Kommentare die Dänemark als Ursprungspartei von den betroffenen Vertragsparteien erhalten hat, werden bei der endgültigen Entscheidung über die Genehmigung des Projekts berücksichtigt.

Eine Zusammenfassung des Genehmigungsantrags, die allgemeinverständliche Zusammenfassung der UVP, das Kapitel über die grenzüberschreitenden Auswirkungen und ein Entwurf der Genehmigung stehen auf Deutsch, Englisch und in den acht weiteren Sprachen der Ostsee-Anrainerstaaten zum Download auf der Website der Dänischen Energieagentur (DEA).

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