Genehmigungsverfahren

Die Nord Stream 2-Pipeline verläuft durch die Hoheitsgewässer und/oder die ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Von jedem dieser fünf Länder müssen Genehmigungen zum Bau und Betrieb der Pipeline eingeholt werden.

Grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte wie die Nord Stream 2-Pipeline erfordern besondere Sorgfalt, um einen umfassenden Umweltschutz im Projektverlauf sicherzustellen. Dies wird durch eine Vielzahl von Gesetzen, Übereinkommen und Verträgen gewährleistet.

Die nationalen Rechtsvorschriften sehen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vor. Die UVPs basieren auf einer Vielzahl von Gutachten, der technischen Planung sowie auf Daten unabhängiger Sachverständiger und Forschungseinrichtungen. 

Gemäß den Anforderungen der länderspezifischen nationalen Gesetzgebung hat Nord Stream 2 nationale Genehmigungsanträge und UVP-Unterlagen bei den zuständigen Behörden in Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland eingereicht.