Südost-Route

Genehmigungsverfahren

Aufgrund der Änderung des Festlandsockelgesetzes, die zum1. Januar 2018 in Kraft trat, hat Nord Stream 2 sich dazu entschieden, alternative Routen außerhalb der dänischen Hoheitsgewässer zu untersuchen.

Eine mögliche Route wurde nordwestlich von Bornholm identifiziert. Dafür wurde im August 2018 ein Bauantrag eingereicht. Dänemark und Polen haben nun ihre langjährigen Streitigkeiten über das Gebiet südöstlich von Bornholm beigelegt. Es steht also für Nord Stream 2 sowie allgemein für die Entwicklung von Infrastrukturprojekten zur Verfügung. Ein Bauantrag zusammen mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für eine alternative Route südöstlich von Bornholm wurde aus diesem Grund am 15. April 2019 eingereicht.

Eine öffentliche Konsultation unter Leitung der Dänischen Energieagentur (DEA) läuft bis 17. Juli 2019. Die öffentliche Anhörung in Rønne auf Bornholm im Juni 2019 zeigte, dass es für diese Strecke keine wesentlichen ökologischen und technischen Bedenken gibt. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der DEA. Während dieser Zeit haben dänische Behörden, Bürger und andere Interessierte, einschließlich internationaler Interessengruppen, die Möglichkeit, ihre Ansichten zu den UVP-Dokumenten darzulegen.

Am Ende der öffentlichen Konsultation wird Nord Stream 2 alle Stellungnahmen nationaler und internationaler Stakeholder erhalten und Antworten darauf geben. Wenn die Antworten zufriedenstellend sind, kann die DEA über den Antrag entscheiden.

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