Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung zum Bau und Betrieb ihres geplanten Pipeline-Systems in der schwedischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erhalten. Die 1.230 Kilometer lange Pipeline wird Erdgas aus Russland in die Europäische Union transportieren.

Schwedische Regierung genehmigt Bau und Betrieb von Nord Stream 2

  • Ministerium für Unternehmen und Innovation erteilt Genehmigung für Bau und Betrieb im 510 Kilometer langen Pipeline-Abschnitt in der schwedischen ausschließlichen Wirtschaftszone
  • Start der bauvorbereitenden Arbeiten in der schwedischen AWZ erfolgt voraussichtlich in den nächsten Monaten

7. Juni 2018 | Stockholm (Schweden) | Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung zum Bau und Betrieb ihres geplanten Pipeline-Systems in der schwedischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erhalten. Die 1.230 Kilometer lange Pipeline wird Erdgas aus Russland in die Europäische Union transportieren. Die Genehmigung wurde von der Regierung, vertreten durch das für den Antrag zuständige Ministerium für Unternehmen und Innovation, erteilt. Die Genehmigung umfasst einen rund 510 Kilometer langen Streckenabschnitt in der schwedischen AWZ.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Nord Stream 2-Projekt. Wir freuen uns über die Genehmigung der schwedischen Regierung zum Bau und Betrieb der Pipeline“, so Lars O Grönstedt, Seniorberater bei der Nord Stream 2 AG. „Wir freuen uns nun auf die Fortsetzung der produktiven Zusammenarbeit und den offenen Dialog mit den schwedischen Behörden während der bevorstehenden Bauphase“, sagte Nicklas Andersson, Manager Genehmigungen Schweden bei der Nord Stream 2 AG.

In definierten Bereichen entlang der schwedischen Trasse werden vorbereitende Arbeiten am Seeboden durchgeführt. Diese sind zum Beispiel das Herstellen von definierten Steinschüttungen oder das Installieren von Betonmatratzen im Bereich von Kabelkreuzungen. Die Rohrverlegung in der schwedischen AWZ soll ebenfalls noch in diesem Jahr beginnen.

In Deutschland und Finnland hat die Nord Stream 2 AG bereits alle notwendigen Genehmigungen für den Bau und Betrieb des Pipeline-Systems erhalten. Die nationalen Genehmigungsverfahren in den beiden verbleibenden Ländern entlang der geplanten Pipelineroute – Russland und Dänemark – laufen weiterhin planmäßig.

Diese Pressemitteilung finden Sie untenstehend auch auf Schwedisch.

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