„Rügener Betonmantel“ für Nord Stream 2-Rohre

  • Wasco beschichtet nun auch auf Rügen Pipelinerohre mit Beton
  • Mukran ist erneut deutsches Logistikzentrum für den Pipelinebau
  • Aktuell 250 Mitarbeiter mit Betonummantelung und Logistik beschäftigt

13. Juli 2017 | Zug | Das von Nord Stream 2 beauftragte Unternehmen Wasco Coatings Germany hat in seinem Werk im Mukran Port auf Rügen mit der Betonummantelung der Pipelinerohre begonnen. Am Standort, der erneut das deutsche Logistikzentrum für den Pipelinebau ist, sollen bis Ende 2018 bis zu 90.000 Nord Stream 2-Rohre beschichtet werden. Aktuell lagern rund 39.000 Rohre auf den speziell dafür vorbereiteten Lagerflächen. Bereits seit Oktober 2016 werden die Rohre per Bahntransport vom Europipe-Rohrwerk in Mülheim an der Ruhr auf die Ostseeinsel transportiert.

Mit der vertraglichen Übernahme des bestehenden Werkes in Mukran im Februar 2017 hat Wasco mit Hochdruck auf den Produktionsstart hingearbeitet. Nach intensiver Vorbereitung und Optimierung des Werkes sowie nach erfolgreichem Abschluss der strengen Vorqualifikationstests konnte nun der Startschuss für die Produktion gegeben werden.

Derzeit sind 250 Wasco-Mitarbeiter mit der Betonummantelung und der Logistik der Rohre am Standort Mukran beschäftigt. Ein Teil der verlegefertigen Rohre verbleibt auf dem Zwischenlager in Mukran, der andere Teil wird zum schwedischen Zwischenlager in Karlshamn transportiert. Von den Zwischenlagern werden die Rohre dann ab 2018 auf dem kürzesten Weg zu den Verlegeschiffen transportiert.

Neben Mukran in Deutschland und Karlshamn in Schweden nutzt Wasco noch die finnischen Häfen in Kotka und Hanko als Logistikstandorte. Die Betonummantelung am Standort Kotka ist bereits Ende März gestartet.

Das Projekt schreitet insgesamt planmäßig voran.

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