Eine neue Pipeline für Europas Energiezukunft.

Öffentlichkeitsbeteiligung für alternative Route beginnt in Dänemark

  • Umweltverträglichkeitsstudie liegt zur öffentlichen Einsicht aus
  • Dänische Energieagentur organisiert öffentliche Anhörung am 14. November 2018 in Rønne auf Bornholm

16. Oktober 2018 | Zug (Schweiz)/Kopenhagen (Dänemark) | Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den dänischen Abschnitt der Nord Stream 2-Pipeline wurde von der zuständigen Behörde, der Dänischen Energieagentur (DEA), öffentlich zugänglich gemacht. Die UVP basiert auf detaillierten Umweltuntersuchungen entlang der geplanten Trasse. 

Bis zum 12. Dezember können die Öffentlichkeit, dänische Behörden und Organisationen zu der dänischen UVP nun Stellung nehmen und offene Fragen einreichen. Weitere Informationenhierzu finden Sie auf der Internetseite der Dänischen Energieagentur www.ens.dk. Neben der UVP hat die Nord Stream 2 AG ebenfalls den Antrag auf Baugenehmigung bei der Dänischen Energieagentur eingereicht.

Die dänische Öffentlichkeitsbeteiligung betrifft die alternative Route der geplanten Nord Stream 2 Offshore-Pipeline, die über rund 175 Kilometer in der dänischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) nordwestlich von Bornholm verläuft.

Antrag für alternative Route am 10. August 2018 eingereicht

Am 10. August 2018 hat die Nord Stream 2 AG den Antrag für eine Alternativroute durch die dänische ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) nordwestlich von Bornholm für die Nord Stream 2-Pipeline bei der Dänischen Energieagentur eingereicht. Der Antrag beinhalteteine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung. Die UVP beschreibt die wichtigsten Eigenschaften und technischen Lösungen der geplanten Pipeline und enthält detaillierte Gutachten zu potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt. 

Der Bericht beinhaltet zudem ein Gutachten potenziell grenzüberschreitender Auswirkungen aufgrund von Arbeiten in Dänemark und benennt Maßnahmen, um mögliche negative Umweltauswirkungen zu verhindern und zu mildern. 

Die Nord Stream 2 AG zieht den ersten, bereits im April2017 eingereichten Antrag für die bevorzugte Trasse nicht zurück. Dieser Routenverlauf basiert auf Vorgaben der dänischen Behörden für den Bau der bestehenden Nord Stream-Pipeline.

Bislang haben Deutschland, Schweden, Finnland und Russland die Genehmigungen für die Nord Stream 2-Pipeline erteilt.  

Minimale Umweltauswirkungen  

Basierend auf den gründlichen Untersuchungen der UVP sowie der Erfahrung aus Bau und Betrieb der bestehendenNord Stream-Pipeline einschließlich der Ergebnisse des Umweltmonitorings wird davon ausgegangen, dass die geplante Pipeline nur minimale Umweltauswirkungen haben wird. Die Nord Stream 2 AG hat sich während der gesamten Planungsphase für sichere und umweltfreundliche Lösungen eingesetzt und wird dies auch während der Bau- und Betriebsphase der Pipeline fortführen.

Weitere Informationen zum Nord Stream2-Projekt und zum dänischen Genehmigungsprozess finden Sie hier: https://www.nord-stream2.com/de/permitting-denmark/ 

Diese Pressemitteilung finden Sie untenstehend auch auf Dänisch.