Nord Stream 2 unterzeichnet Absichtserklärung für Rohrverlegung mit Allseas
- Vorvertrag sichert Kapazität für die Verlegung beider Pipeline-Stränge
- Umsetzung des Nord Stream 2-Projekts verläuft nach Plan
9. Dezember 2016 | Zug | Im Zuge des internationalen Ausschreibungsverfahrens haben die Nord Stream 2 AG und Allseas heute eine Absichtserklärung (Letter of Intent) über die Verlegung der Offshore-Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee unterzeichnet.
Der Letter of Intent sieht vor, dass Allseas die Offshore-Rohrverlegungsarbeiten für den ersten Leitungsstrang übernimmt. Darüber hinaus besteht die Option, bis Ende des ersten Quartals 2017 entsprechende Kapazitäten für die Verlegung des zweiten Strangs zu buchen.
Der Vertrag wird innerhalb dieses Zeitrahmens verhandelt. Weitere Aufträge, darunter die für Bauarbeiten in den Anlandegebieten in Russland und Deutschland, befinden sich noch in der Ausschreibungsphase.
Henning Kothe, Chief Project Officer der Nord Stream 2 AG, sagte: „Dieser Schritt folgt einer gründlichen Überprüfung der Angebote in dem hoch spezialisierten Bereich Offshore-Rohrverlegung. Wir freuen uns, die benötigten Kapazitäten für unser Projekt gesichert zu haben. Das Team um Nord Stream 2 wird sich in den nächsten Wochen damit beschäftigen, die Aufträge für beide Stränge zu optimieren und zu finalisieren. Damit erreicht das Nord Stream 2-Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein.“