Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, und der CEO der Nord Stream 2 AG, Matthias Warnig, haben eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Strategie für Umwelt- und Sozialinitiativen (ECo-I-Strategie) des Nord Stream 2-Projektes unterzeichnet.

Nord Stream 2 und Region Leningrad unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

  • Nord Stream 2 und der Gouverneur der Region Leningrad werden bei der Umsetzung der Strategie für Umwelt- und Sozialinitiativen kooperieren, die von dem Unternehmen für das Projekt in Russland entwickelt wurde
  • Umweltschutz und soziale Infrastruktur sind die wesentlichen Schwerpunktbereiche

27. Februar 2018 | St. Petersburg (Russland) | Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, und der CEO der Nord Stream 2 AG, Matthias Warnig, haben eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Strategie für Umwelt- und Sozialinitiativen (ECo-I-Strategie) des Nord Stream 2-Projektes unterzeichnet. Die Nord Stream 2 AG ist die Projektentwicklerin der Nord Stream 2-Pipeline, die russisches Erdgas durch die Ostsee zum Europäischen Markt liefern wird. Die ECo-I-Strategie wurde von dem Unternehmen für das Projektgebiet im Bezirk Kingisepp der Region Leningrad in Russland entwickelt.

Das Ziel der ECo-I-Strategie ist es, eine nachhaltige Umsetzung des Projektes sicherzustellen, welche der Umwelt und der Bevölkerung vor Ort zu Gute kommt. Sie beruht auf vier Säulen und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bezüglich Renaturierung, Kompensation, Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität sowie gesellschaftlichen Investitionen und Förderung von lokal relevanten sozialen Projekten.

Die Vereinbarung umfasst die Zusammenarbeit der Nord Stream 2 AG und der Regierung der Region Leningrad im Bereich des Umweltschutzes und der Infrastrukturentwicklung sowie regelmäßige Konsultationen und den Dialog mit regionalen Verwaltungen, Experten und der Zivilgesellschaft.

Alexander Drosdenko, Gouverneur der Region Leningrad, sagte: „Nord Stream 2 ist ein wichtiges Projekt für Russland und die Region Leningrad.

Die Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Strategie für Umwelt- und Sozialinitiativen, die wir heute unterzeichnet haben, bestätigt, dass Nord Stream 2 sich nicht nur bei den Investitionen in die nachhaltige Projektumsetzung engagiert und so Geschäftsmöglichkeiten und Aufträge für viele Unternehmen der Region Leningrad schafft, sondern auch soziale Initiativen zum Nutzen der Region umsetzt.“

„Nord Stream 2 ist bestrebt, sich auch langfristig als verantwortungsvoller und sozial engagierter Partner in der Region zu engagieren“, sagte Matthias Warnig, CEO der Nord Stream 2 AG. „Wir verpflichten uns, einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur im Projektgebiet zu leisten. Die Zusammenarbeit mit der Region Leningrad wird es uns ermöglichen, unsere Initiativen effizient und in Übereinstimmung mit den Prioritäten vor Ort umzusetzen.“

Nord Stream 2 hat seine ECo-I-Strategie in Übereinstimmung mit internationalen Standards und über die für Russland verpflichtenden regulatorischen Vorgaben hinausgehend entwickelt. Als ein Teil der Umsetzung dieser Strategie hat das Unternehmen bereits die telemetrischen Studien zu den Ringelrobben in der Ostsee durchgeführt (weitere Informationen hier: Studie zur Ostsee-Ringelrobbe mit ersten Ergebnissen). Nord Stream 2 arbeitet außerdem zusammen mit dem Ausschuss für Bodenressourcen der Region Leningrad am Aktionsplan zur Artenvielfalt für das Naturschutzgebiet Kurgalski (weitere Informationen hier: Nord Stream 2 stellt Strategie zum Schutz der Artenvielfalt für das Naturschutzgebiet Kurgalski vor).

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