Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline zur Versorgung des EU-Marktes mit russischem Erdgas durch die Ostsee, hat 90.000 junge atlantische Lachse in Flüssen im russischen Teil des Finnischen Meerbusens ausgesetzt.

Nord Stream 2 setzt 90.000 junge atlantische Lachse als Teil der Ausgleichsmaßnahmen in Russland aus

  • 170.000 Jungtiere wertvoller Fischarten werden in 2018 ausgesetzt
  • Ausgleichsmaßnahmen sind Teil der für Russland entwickelten Strategie für Umwelt- und Gemeinschaftsinitiativen

24. Mai 2018 | St. Petersburg, Russland | Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline zur Versorgung des EU-Marktes mit russischem Erdgas durch die Ostsee, hat 90.000 junge atlantische Lachse in Flüssen im russischen Teil des Finnischen Meerbusens ausgesetzt. Ziel der Maßnahme ist der Ausgleich möglicher vorübergehender Beeinträchtigungen der Fischerei in russischen Gewässern während des Baus der Nord Stream 2-Pipeline. Diese Initiative ist Teil der von Nord Stream 2 für Russland entwickelten Strategie für Umwelt- und Gemeinschaftsinitiativen und wird in Zusammenarbeit mit der Haushaltsbehörde für Fischerei und Erhaltung der aquatischen biologischen Ressourcen (FGBU Glavrybvod) und unter Aufsicht der Abteilung Nordwest der russischen Fischereibehörde durchgeführt.

"Nord Stream 2 ist ein wichtiges Projekt für die Region Leningrad. Wir freuen uns, die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Region Leningrad und Nord Stream 2 in wichtigen Fragen, wie dem Umweltschutz im Rahmen des im Februar 2018 unterzeichneten Kooperationsabkommens, fortzusetzen. Das Aussetzen wertvoller Jungfische wird sich positiv auf den Erhalt der Artenvielfalt in der Ostsee auswirken", sagte Sergey Serdyukov, Chief Technical Officer der Nord Stream 2 AG.

Nord Stream 2 hat die Unterstützung des Staatliches Forschungsinstitut für Binnenfischerei (GosNIORKH) in Anspruch genommen, um den Zustand der aquatischen und biologischen Ressourcen in der Narwa-Bucht und im östlichen Teil des Finnischen Meerbusens einzuschätzen und die zu verwendenden Bautechnologien und deren mögliche Auswirkungen zu untersuchen. Die Hauptauswirkung wird eine örtlich begrenzte Erhöhung der Wassertrübung in unterschiedlicher Ausprägung sein.

Bei der Erstellung der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden Berechnungen für verschiedene hydrometeorologische Situationen durchgeführt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Auswirkungen von Bauarbeiten lokal und zeitlich begrenzt sein werden und dass die Trübung schnell verschwindet, wenn die Ursache beseitigt ist. Trotzdem ist ein angemessener Ausgleich erforderlich. Die Bewertung möglicher Auswirkungen und eine Reihe von Ausgleichsmaßnahmen wie die Freisetzung wertvoller Jungfische, sowie die freizusetzende Anzahl, wurden als Teil des positiven Abschlusses des staatlichen Umweltgutachtens durch die russische Umweltaufsichtsbehörde (Rosprirodnadzor) genehmigt.

In der FGBU Glavrybvod werden für die Nord Stream 2-Kompensationsmaßnahmen Jungtiere des atlantischen Lachs und der Bachforelle gezüchtet. Die Qualität und das Durchschnittsgewicht werden von der russischen Fischereibehörde festgelegt und genehmigt. Die Nord Stream 2 AG führt die Freisetzung von Jungfischen in Partnerschaft mit der Firma Fertoing Ltd. durch. Das Programm für die Ausgleichsmaßnahmen 2018 sieht vor, dass von den insgesamt 170.000 Fischen im Mai mindestens zweimal Jungfische in die Flüsse Luga und Newa freigelassen werden. Die kompensatorische Freisetzung von Jungfischen im Rahmen des Nord Stream 2-Projekts wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

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