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Nord Stream 2 schließt zweimonatige öffentliche Konsultationen in Russland ab

  • Öffentliche Konsultationen über den Berichtsentwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) dauerten 60 Tage
  • Intensiver und ausführlicher Dialog mit Experten und Anwohnern
  • Abschlussbericht der UVP wird Anmerkungen und Empfehlungen berücksichtigen

4. Oktober 2017 | Sankt Petersburg | Die Nord Stream 2 AG, der Projektentwickler zum Bau der neuen Erdgaspipeline durch die Ostsee, hat den zweimonatigen öffentlichen Konsultationsprozess zum Berichtsentwurf zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt in Russland abgeschlossen. Im Rahmen der öffentlichen Konsultationen erhielt Nord Stream 2 zahlreiche Stellungnahmen zum Berichtsentwurf von Umweltorganisationen, akademischen Institutionen und der Öffentlichkeit. Die Stellungnahmen werden bei der Festlegung der technischen Ausführung sowie bei der Finalisierung der Umweltverträglichkeitsprüfung und in Bezug auf Maßnahmen, die mögliche Einflüsse durch den Pipeline-Bau minimieren, berücksichtigt. Zudem werden die Stellungnahmen als „Materialsammlung der öffentlichen Konsultation" Teil der abschließenden UVP-Dokumentation sein, die im Oktober staatlichen Umweltexperten zur Begutachtung übermittelt wird.

Der Berichtsentwurf zur UVP konnte seit dem 4. August 2017 öffentlich eingesehen werden. Die öffentliche Anhörung erfolgte am 4. September im russischen Kingisepp. Alle interessierten Parteien hatten die Möglichkeit, Stellung zu den Umweltaspekten des Projektes zu nehmen.

Während der öffentlichen Konsultationsphase führte die Nord Stream 2 AG einen offenen und intensiven Dialog mit Umweltexperten und der Öffentlichkeit. Hervorzuheben ist die Organisation von Diskussionen am runden Tisch über die Routenwahl und die Erhaltung der biologischen Vielfalt. An den runden Tischen, die von den regionalen und kommunalen Behörden in neun Gemeinden im Bezirk Kingisepp durchgeführt wurden, nahmen mehr als 200 Bewohner teil. Darüber hinaus fanden im August vier Fokusgruppen-Diskussionen zu spezifischen Umweltthemen mit Umweltwissenschaftlern, Experten und Vertretern von NGOs statt.

Die Nord Stream 2 AG hat höchstes Interesse an einer umweltgerechten Projektumsetzung und freut sich deswegen über die rege Teilnahme sowie über die zahlreichen relevanten Beiträge, Anmerkungen und Empfehlungen.

Als verantwortungsbewusster Entwickler eines internationalen Infrastrukturprojektes ist Nord Stream 2 bestrebt, die Auswirkungen auf die Umwelt durch eine sorgfältige Planung, eine gründliche Bewertung sowie ein umfangreiches Programm an Umweltschutzmaßnahmen so weit wie möglich zu vermeiden oder zu minimieren.

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