Nord Stream 2 reicht Genehmigungsanträge in Finnland ein

  • Die Anträge für die Nutzung der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone sowie für den Bau und Betrieb der Pipeline in finnischen Gewässern wurden diese Woche den zuständigen Behörden übergeben

22. September 2017 | Helsinki | Die Projektgesellschaft Nord Stream 2 AG mit Sitz in der Schweiz hat diese Woche bei den zuständigen finnischen Behörden zwei Genehmigungsanträge für den Bau der Nord Stream 2-Pipeline in der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) eingereicht. Die 1.200 Kilometer lange Pipeline durch die Ostsee wird auf einem Abschnitt von 374 Kilometern durch die finnische AWZ führen. Die AWZ befindet sich in internationalen Gewässern.

Der Genehmigungsantrag für die Nutzung der AWZ wurde am vergangenen Montag, den 18. September 2017, beim finnischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit eingereicht. Der Antrag bedarf der Zustimmung der Regierung. Des Weiteren ist für den Bau und Betrieb der Pipeline in finnischen Gewässern eine Genehmigung gemäß dem Wassergesetz notwendig. Der entsprechende Genehmigungsantrag wurde am Dienstag, den 19. September 2017, an die zuständige Behörde übergeben.

Voraussetzung für das finnische Genehmigungsverfahren ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Diese begann Anfang April und wurde im Juli 2017 abgeschlossen, nachdem die zuständige Behörde den UVP-Bericht als hinreichend anerkannt hatte.

Parallel laufen die anderen nationalen Genehmigungsverfahren in den weiteren Ländern, durch deren Gewässer die Pipeline führen wird (Russland, Schweden, Dänemark und Deutschland).

Weitere Informationen zum finnischen Genehmigungsverfahren finden Sie in englischer Sprache auf der Nord Stream 2 Website: https://www.nord-stream2.com/permitting-finland/finnish-permitting-process/

Auf der rechten Seite finden Sie diese Pressemitteilung auf Finnisch.

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