Nord Stream 2 präsentiert Ergebnisse von Ausgleichsmaßnahmen und Initiativen zur Verbesserung der Artenvielfalt beim Forum „Gulf of Finland“

  • Nord Stream 2 präsentierte die wichtigsten Ergebnisse der Ausgleichsmaßnahmen und Initiativen zur Verbesserung der Artenvielfalt auf dem internationalen wissenschaftlichen Forum „Gulf of Finland“ in Sankt Petersburg
  • Über hundert Experten und Regierungsvertreter aus Finnland, Estland und Russland nahmen an der Veranstaltung teil
  • Die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung und der Austausch mit Experten ist ein Schwerpunkt der von Nord Stream 2 entwickelten Strategie für Umwelt- und Gemeinschaftsinitiativen (ECo-I) für den Anlandebereich in Russland

18. Oktober 2018 | Zug (Schweiz)/Sankt Petersburg (Russland) | Die Nord Stream 2 AG, Entwickler einer Pipeline durch die Ostsee, die den EU-Markt mit russischem Erdgas versorgen wird, unterstützte das internationale wissenschaftliche Forum „Gulf of Finland – natural dynamics and anthropogenic impact“ („Finnischer Meerbusen – natürliche Dynamiken und menschlicher Einfluss“), das heute in Sankt Petersburg stattfand. Die Konferenz wurde zum Anlass des 50-jährigen Bestehens der trilateralen Zusammenarbeit am Finnischen Meerbusen von dem Russischen Geologischen Forschungsinstitut (VSEGEI) in Partnerschaft mit der trilateralen Expertengruppe „Finnischer Meerbusen“ und der Russischen Agentur für Bodenschätze (Rosnedra) organisiert. Über hundert Wissenschaftler, Experten und Regierungsvertreter aus Finnland, Estland und Russland nahmen an der Veranstaltung teil. Die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung und der Austausch mit Experten ist eine Priorität der umfassenden Strategie für Umwelt- und Gemeinschaftsinitiativen (ECo-I), die Nord Stream 2 im russischen Anlandebereich im Einklang mit den nationalen Gesetzen und internationalen Standards umsetzt.

Dr. Dirk von Ameln, Seniorberater des CEO von Nord Stream 2, gab einen Überblick über den Projektstatus und über Untersuchungen sowie Initiativen, die Nord Stream 2 zum Schutz des Finnischen Meerbusens und der Ostsee durchführt. „Unser Unternehmen verpflichtet sich zu den höchsten internationalen Standards zum Schutz der Meeresumwelt auf der gesamten Pipelinetrasse von Russland nach Deutschland. Wir freuen uns, Teil dieses internationalen Forums zu sein, bei dem hochkarätige Experten aus Estland, Finnland und Russland gemeinsam Möglichkeiten zur Verbesserung der Umweltsituation im Finnischen Meerbusen erkunden“, betonte von Ameln.

Vertreter von Nord Stream 2 kamen in mehreren Sitzungen des Forums zu Wort. Sie unterstrichen dabei den Unternehmensansatz für Ausgleichsmaßnahmen für Fischerei im Finnischen Meerbusen und stellten das Ausgleichsprogramm 2018 vor, welches in Übereinstimmung mit der russischen Gesetzgebung und den Genehmigungsunterlagen durchgeführt wurde.

Darüber hinaus gaben sie einen Überblick über mehrere Initiativen zur Verbesserung der Artenvielfalt, die bereits in der Region durchgeführt wurden, sowie über die Aktivitäten, die für die nahe Zukunft im Rahmen des Aktionsplans zur Artenvielfalt geplant sind. Der Plan wurde vom Unternehmen entwickelt, um seiner Verpflichtung zur Einhaltung internationaler Standards, einschließlich der Leistungsstandards der Internationalen Finanz-Corporation, nachzukommen.

Im Rahmen ihres Engagements für die Verbesserung der Artenvielfalt hat die Nord Stream 2 AG einen führenden russischen Experten für Störe mit der Prüfung beauftragt, ob eine Wiedereinführung dieser bedrohten Art in die lokale Umwelt machbar ist. Das Unternehmen hat auch eine umfassende Studie über invasive Arten in der Ostsee durch das Zoologische Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Auftrag gegeben. Nord Stream 2 wird zudem eine Untersuchung von Geisternetzen im Finnischen Meerbusen unterstützen. Dieses Projekt sieht eine Zusammenarbeit mit Fischern und Schifffahrtsbehörden vor, um das Ausmaß des Problems zu quantifizieren.

Darüber hinaus präsentierte eine Gruppe internationaler Experten die Ergebnisse der telemetrischen Studie zur Ostsee-Ringelrobbe, die zum zweiten Mal in Folge von Nord Stream 2 unterstützt wird. Die vorläufigen Ergebnisse des Projekts wurden Anfang Januar 2018 mit Experten diskutiert. Die im Rahmen dieses Projekts gesammelten Daten helfen den Wissenschaftlern, die Verhaltensmuster der Ringelrobben besser zu verstehen, Bedrohungen für ihre Population zu identifizieren und damit die Schutzstrategie zu verbessern.

Als verantwortlicher Projektentwickler entwickelte Nord Stream 2 eine umfassende Strategie für Umwelt- und Gemeinschaftsinitiativen (ECo-I), um eine nachhaltige Projektdurchführung sowie positive Effekte für die Umwelt und die lokale Bevölkerung in Russland zu gewährleisten. Die Strategie stellt einen ganzheitlichen Ansatz dar und umfasst Maßnahmen für Wiedereingliederung und Kompensation, Naturschutz, Gemeinschaftsinitiativen und Sponsoringaktivitäten, die Nord Stream 2 in und um den Anlandebereich im Bezirk Kingissepp plant.