Die Bauaktivitäten in den Kläranlagen Stralsund und Greifswald sowie auf Rügen in Bergen und Göhren kommen planmäßig voran. Nord Stream 2 investiert an den vier Standorten insgesamt mehr als 10 Mio. Euro in die Errichtung der Zusatzfiltration.

Nord Stream 2-Kompensation im Plan

  • Bau der Zusatzfiltration in den Kläranlagen kommt zügig voran
  • Spürbare Entlastung der Boddengewässer ab Ende des Jahres

20. August 2019 | Zug, Schweiz | Die Bauaktivitäten in den Kläranlagen Stralsund und Greifswald sowie auf Rügen in Bergen und Göhren kommen planmäßig voran. Nord Stream 2 investiert an den vier Standorten insgesamt mehr als 10 Mio. Euro in die Errichtung der Zusatzfiltration.

Bei vor-Ort-Terminen konnten sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, am 15. Juli in Bergen und Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, am 13. August in Stralsund vom jeweiligen Baufortschritt überzeugen.

Nach der Fertigstellung Ende des Jahres wird eine Reduktion des jährlichen Nährstoffeintrags in die Rügenschen Boddengewässer bei Stickstoff in Form von Nitrat um rund 70 Tonnen und bei Phosphor um rund 3 Tonnen erwartet.

Nord Stream 2 ist verpflichtet, den durch den Bau der doppelsträngigen Pipeline verursachten Eingriff in die Umwelt adäquat zu kompensieren. Das im Verlauf des deutschen Genehmigungsverfahrens angepasste und optimierte Kompensationskonzept wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 31. Januar 2018 durch das Bergamt Stralsund wie folgt bestätigt.

  • Der erforderliche Kompensationsbedarf ist durch den Erwerb von Ökopunkten der bereits umgesetzten Ökokontomaßnahme „Fischlandwiesen“ zu decken. Diese wurden bereits in 2018 erworben.
  • Nord Stream 2 investiert in die Zusatzfiltration der Kläranlagen in Stralsund, Greifswald sowie auf Rügen in Bergen und Göhren.
  • Desweiteren finanziert Nord Stream 2 die Umsetzung der bereits planfestgestellten Naturschutzmaßnahmen ‚Polder Bargischow‘. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme hat die dafür verantwortliche Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls in 2018 begonnen.

Insgesamt investiert die Nord Stream 2 AG in die Kompensationsmaßnahmen in Deutschland mehr als 40 Mio. Euro.

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