Nord Stream 2 hat alle für den Bau notwendigen Genehmigungen in Russland erhalten

  • Russische Umweltaufsichtsbehörde erteilt Nord Stream 2 die Genehmigung für Offshore-Verlegung der Pipeline
  • Arbeiten in Russland werden in Übereinstimmung mit der erhaltenen Genehmigung 2018 planmäßig beginnen

14. August 2018 | Zug (Schweiz)/Moskau (Russland) | Die Nord Stream 2 AG, Entwickler einer Pipeline durch die Ostsee, die den EU-Markt mit russischem Erdgas versorgen wird, hat heute die Genehmigung für den Bau einer Unterwasser-Pipeline in den Hoheitsgewässern der Russischen Föderation erhalten. Die Genehmigung wurde von der Russischen Umweltaufsichtsbehörde (Rosprirodnadzor) gemäß dem festgelegten Verfahren erteilt. Die Genehmigung umfasst einen Abschnitt von etwa 114 Kilometern in den russischen Hoheitsgewässern. Die praktische Umsetzung des Projekts im Rahmen der neu erteilten Genehmigung wird in naher Zukunft beginnen. Dabei werden Umweltaspekte berücksichtigt, die im Gutachten der russischen Umweltaufsichtsbehörde und der Wassernutzungsgenehmigung festgelegt worden sind.

Zuvor hatte das russische Bauministerium eine Baugenehmigung für den Landabschnitt der Nord Stream 2-Pipelineerteilt. Alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau des russischen Trassenabschnitts und der Anlandestation der Nord Stream 2-Pipeline liegen nun vor.

„Wir freuen uns, dass nun die erforderlichen Baugenehmigungen in Russland erteilt wurden, so dass das Projekt Nord Stream 2 planmäßig fortschreitet. Wir werden weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den beteiligten Ländern setzen, um sicherzustellen, dass das Projekt zügig und effizient umgesetzt wird“, sagte Henning Kothe, Chief Project Officer bei Nord Stream 2.

Neben Russland haben auch Deutschland, Finnland und Schweden alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau der geplanten Pipeline in ihren Hoheitsgebieten erteilt. Das Genehmigungsverfahren in Dänemark läuft noch.