Im Zuge des internationalen Ausschreibungsverfahrens hat die Nord Stream 2 AG das Unternehmen Allseas mit der Verlegung der Offshore-Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee beauftragt.

Nord Stream 2 erteilt Auftrag für Rohrverlegung an Allseas

  • Kapazitäten für die Verlegung beider Leitungsstränge gesichert
  • Ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Nord Stream 2-Projekt
  • Einsatz von dynamisch positionierten Schiffen ohne Anker zum Schutz der Umwelt in der Ostsee

22. Februar 2017 | Zug | Im Zuge des internationalen Ausschreibungsverfahrens hat die Nord Stream 2 AG das Unternehmen Allseas mit der Verlegung der Offshore-Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee beauftragt. Allseas wird die Verlegearbeiten für beide Leitungsstränge von 2018 bis 2019 durchführen und dabei drei Rohrverlegeschiffe einsetzen: Pioneering Spirit, Solitaire und Audacia.

Der Einsatz von dynamisch positionierten Rohrverlegeschiffen, die auch ohne Anker höchst präzise manövriert werden können, soll Umweltauswirkungen reduzieren und für mehr Sicherheit in der verkehrsreichen Ostsee sorgen. Die Solitaire kam bereits bei der Verlegung von Teilen der bestehenden Nord Stream-Pipeline im Finnischen Meerbusen zum Einsatz.

Der Vertrag wird in den nächsten Tagen geschlossen und folgt auf die im Dezember 2016 unterzeichnete Absichtserklärung zwischen den beiden Unternehmen. Weitere Ausschreibungen für Bauleistungen, darunter für die Rohrverlegung in küstennahen Gewässern sowie in den Anlandungsbereichen in Russland und Deutschland, sind noch nicht abgeschlossen.

Henning Kothe, Chief Project Officer der Nord Stream 2 AG, sagte: „Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für Nord Stream 2. Ich freue mich, dass wir in dem hoch spezialisierten Bereich Offshore-Rohrverlegung die notwendigen Kapazitäten für unser Projekt gesichert haben. Zusammen mit den 2016 erteilten Aufträgen für die Lieferung, Betonummantelung und Logistik der Rohre haben wir die wichtigsten Verträge abgeschlossen, um das Projekt im Zeitplan umzusetzen.“

Die Projektaktivitäten in den Bereichen technische Planung, die Materialbeschaffung, Umweltuntersuchungen und Genehmigungen gehen planmäßig voran. Aus den drei Rohrfertigungswerken werden bis Ende des ersten Quartals 2017 insgesamt 480 Kilometer Rohre geliefert. Für die Untersuchung des Meeresbodens entlang des geplanten Pipeline-Verlaufs haben mehrere Vermessungsschiffe Daten über eine Länge von etwa 45.000 Kilometer gesammelt. Damit wird gewährleistet, dass die Pipeline sicher und mit möglichst geringer Umweltbelastung gebaut und betrieben werden kann. Insgesamt beteiligen sich über 200 Unternehmen aus 20 Ländern an der Umsetzung des Nord Stream 2-Projekts – und tragen so zur langfristigen Versorgungssicherheit Europas bei.

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