Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung für den Bau des geplanten Pipelinesystems in der dänischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) südöstlich von Bornholm erhalten. Die Genehmigung für den 147 Kilometer langen Abschnitt wurde von der dänischen Energieagentur als zuständige Behörde erteilt.

Nord Stream 2 erhält Baugenehmigung in Dänemark

  • Die genehmigte 147 Kilometer lange Route verläuft südöstlich von Bornholm in der dänischen ausschließlichen Wirtschaftszone

30. Oktober 2019 | Kopenhagen (Dänemark) | Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung für den Bau des geplanten Pipelinesystems in der dänischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) südöstlich von Bornholm erhalten. Die Genehmigung für den 147 Kilometer langen Abschnitt wurde von der dänischen Energieagentur als zuständige Behörde erteilt.

„Wir freuen uns über die Zustimmung Dänemarks zum Bau der Nord Stream 2-Pipeline in der Ostsee südöstlich von Bornholm. Wir werden die konstruktive Zusammenarbeit mit den dänischen Behörden fortsetzen, um den Bau der Pipeline abzuschließen“, so Samira Kiefer Andersson, Permitting Manager Denmark bei der Nord Stream 2 AG.

Vorbereitungsarbeiten wie zum Beispiel die Installation von Betonmatratzen und Gesteinsaufschüttungen für die Querung von existierenden Seekabeln und Rohrleitungen als auch die anschließende Rohrverlegung werden in den kommenden Wochen beginnen. Der dänische Teil der Pipeline wird aus Rohren gebaut, die derzeit in Mukran auf Rügen gelagert werden.

Bis heute sind über 2.100 Kilometer der Nord Stream 2-Pipeline verlegt worden. Die Rohrverlegung wurde in russischen, finnischen und schwedischen Gewässern vollständig, in deutschen Gewässern größtenteils abgeschlossen. Der Bau beider Anlandestationen in Russland und Deutschland steht kurz vor dem Abschluss.

Die Nord Stream 2-Pipeline wird eine sichere und stabile Gasversorgung Europas gewährleisten. Laut dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) wird dieser Zugang zu wettbewerbsfähigen Gaslieferungen für europäische Verbraucher zu Einsparungen in Milliardenhöhe führen (siehe: https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp-content/uploads/2017/09/EWI-1163-17-Studie-Impacts-of-Nord-Stream-2-web.compressed.pdf). Nord Stream 2 hat bereits Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro getätigt. Dies schafft Arbeitsplätze und Wachstum in ganz Europa, da mehr als 1.000 Unternehmen aus 25 Ländern an dem Projekt beteiligt sind.

Diese Pressemitteilung finden Sie hier auch auf Dänisch. 

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