Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline zur Versorgung des EU-Marktes mit russischem Erdgas durch die Ostsee, hat gestern die geplante Aussetzung von jungen Seeforellen unter Beaufsichtigung des nordwestlichen Zweiges der russischen Fischereibehörde, der Fischereiaufsicht und der russischen Umweltaufsichtsbehörde durchgeführt.

Nord Stream 2 beginnt mit jährlicher Aussetzung wertvoller Jungfische in Russland

  • Mehr als 180.000 junge atlantische Lachse und Seeforellen werden 2019 freigelassen
  • Die beiden Arten wertvoller Jungfische werden als Teil der Ausgleichsmaßnahmen ausgesetzt

24. Mai 2019 | St. Petersburg (Russland) | Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline zur Versorgung des EU-Marktes mit russischem Erdgas durch die Ostsee, hat gestern die geplante Aussetzung von jungen Seeforellen unter Beaufsichtigung des nordwestlichen Zweiges der russischen Fischereibehörde, der Fischereiaufsicht und der russischen Umweltaufsichtsbehörde durchgeführt. Insgesamt werden 146.000 atlantische Lachsjunge und 37.000 junge Seeforellen in diesem Jahr freigesetzt. Eine Einschätzung eventueller Auswirkungen des Pipeline-Projektes und eine Reihe von Ausgleichsmaßnahmen, wie die Freilassung der wertvollen Jungfische, sind als Teil der Projektdokumentation genehmigt worden. Die erste Aussetzung von rund 170.000 jungen Fischen fand 2018 statt. Es ist die größte Freilassung von Fischen als Ausgleichsmaßnahme der vergangenen Jahre.

Die Jungfische wertvoller Fischarten werden in den Brutstätten Luschski und Newski der Haushaltsbehörde für Fischerei und Erhaltung der aquatischen biologischen Ressourcen (FGBU Glavrybvod) in der Region um Leningrad gezüchtet. Hierbei werden die Qualität und das Durchschnittsgewicht von der russischen Fischereibehörde festgesetzt und vereinbart. Im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen für vorübergehende Schäden an der Fischerei während des Baus der Nord Stream 2-Pipeline setzt der Projektentwickler Fische in den Flüssen Newa, Wruda und Pejpi aus.

Alexander Antsulevich, Umweltspezialist bei der Nord Stream 2 AG in Russland, sagte: „Die Studien zur Fischerei und den Umweltfaktoren in der Narwa-Bucht für Nord Stream 2 AG waren die umfangreichsten und detailliertesten ihrer Art, die jemals durchgeführt wurden. Basierend darauf hat Nord Stream 2 ein breitgefächertes Spektrum von Maßnahmen zum Ausgleich möglicher Folgen entwickelt. Die Vervielfältigung biologischer Ressourcen in der Region wird eine positive Wirkung zur Bewahrung der Artenvielfalt der Ostsee haben.“

Vor dem Baubeginn der Pipeline hat Nord Stream 2, zusammen mit führenden wissenschaftlichen Institutionen in Russland, die Konditionen der aquatischen und biologischen Ressourcen in der Narwa-Bucht und entlang der Route der Pipeline im östlichen Teil des Finnischen Meerbusens, sowie jegliche möglichen Folgen der verwendeten Bautechnologien, studiert. Die Ergebnisse dieser Studien haben gezeigt, dass die Auswirkungen der Bauaktivitäten örtlich und zeitlich begrenzt sein werden. Die jährliche Freilassung zur Kompensation wird auch nach Fertigstellung der Pipeline während der operationalen Phase in Übereinstimmung mit dem Beschluss der russischen Fischereibehörde fortgesetzt werden.

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