Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline durch die Ostsee, hat unter der Aufsicht des nordwestlichen Zweiges der russischen Fischereibehörde mit der geplanten Aussetzung von wertvollen Fischarten begonnen. Als Teil der Kompensationsmaßnahmen wurden in diesem Jahr allein 11.000 Seeforellen und 954 atlantische Junglachse freigesetzt. Bereits seit 2018 setzt Nord Stream 2 Jungfische aus, in den letzten drei Jahren insgesamt 362.000 Fische.

Nord Stream 2 beginnt mit der letzten Aussetzung von Jungfischen in russischen Gewässern während der Bauphase

  • 2020 wurden insgesamt 12.000 junge atlantische Lachse und Seeforellen freigelassen
  • Als Teil der Ausgleichsmaßnahmen hat Nord Stream 2 seit 2018 etwa 362.000 wertvolle junge Lachsfische ausgesetzt

20. Mai 2020 | St. Petersburg, Russland | Nord Stream 2, der Entwickler der Pipeline durch die Ostsee, hat unter der Aufsicht des nordwestlichen Zweiges der russischen Fischereibehörde mit der geplanten Aussetzung von wertvollen Fischarten begonnen. Als Teil der Kompensationsmaßnahmen wurden in diesem Jahr allein 11.000 Seeforellen und 954 atlantische Junglachse freigesetzt. Bereits seit 2018 setzt Nord Stream 2 Jungfische aus, in den letzten drei Jahren insgesamt 362.000 Fische. 

Die wertvollen Jungfische werden in den Brutstätten Luschski und Newski der Haushaltsbehörde für Fischerei und Erhaltung der aquatischen biologischen Ressourcen (FGBU Glavrybvod) in der Region Leningrad gezüchtet. Die Qualität und das Durchschnittsgewicht der Fische werden von der russischen Fischereibehörde festgesetzt und vereinbart. Die Freilassung der Fische erfolgt in den Flüssen Newa, Wruda und Pejpi der Leningrad-Region.

Alexander Antsulevich, Doktor der Biologie und Umweltspezialist bei der Nord Stream 2 AG in Russland, erklärt: „Gemeinsam mit den zuständigen staatlichen Behörden hat Nord Stream 2 als verantwortungsbewusster Entwickler eines internationalen Infrastrukturprojekts eine Reihe von Ausgleichsmaßnahmen entwickelt. Das jährliche Aussetzen wertvoller Fischarten, darunter auch gefährdete Arten der Roten Liste, ist enorm wichtig für die erfolgreiche Reproduktion und Erholung der meeresbiologischen Ressourcen in der Ostsee.“

Gemeinsam mit dem führenden wissenschaftlichen Institut für Gewässerökologie und Aquakultur in Russland, dem Zweig der FGBNU VNIRO (GosNIORKh) in St. Petersburg, hat Nord Stream 2 bei der Entwicklung der Ausgleichsmaßnahmen alle möglichen Auswirkungen auf aquatische und biologische Ressourcen berücksichtigt. Die Wasserqualität in der Narwa-Bucht und im östlichen Finnischen Meerbusen wurde dabei genau analysiert und die beim Bau der Pipeline verwendeten Technologien berücksichtigt. 

Marina Melnik, Anwärterin eines akademischen Grads in Biologie and Leiterin des Zweigs der FGBNU VNIRO in St. Petersburg, sagt: „Wir sind froh, dass Nord Stream 2 seine Verpflichtungen in Bezug auf den Umweltschutz und verantwortungsvolles Umweltmanagement eingehalten hat. Die andauernde Freisetzung von wertvollen jungen Lachsen in diesem Umfang spiegelt die langfristige Bereitschaft des Unternehmens, Umweltauswirkungen auszugleichen und die Biodiversität zu erhalten.“ 

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