Nord Stream 2 hat die Verlegungsarbeiten der Pipelines in den russischen see- und landseitigen Abschnitten beendet. Der Großteil der technischen Ausstattung an der Anlandestation wurde bereits installiert, die Betriebsgebäude befinden sich zurzeit noch im Bau.

Monitoring der Nord Stream 2-Bauarbeiten in Russland bestätigt die Einhaltung der Umweltschutzauflagen

  • Die Ergebnisse des Monitorings der Pipelineverlegung in Russland zeigen lediglich lokale und kurzzeitige Auswirkungen
  • Die Daten aus über eineinhalb Jahren Umweltmonitoring bestätigen, dass der Nord Stream 2-Bau keine signifikanten Auswirkungen auf das Kurgalski-Naturschutzgebiet hat
  • Externe Prüfer bestätigen die Umweltfreundlichkeit des Unternehmens während des Baus

12. November 2019 | St Petersburg (Russland) / Zug (Schweiz) | Nord Stream 2 hat die Verlegungsarbeiten der Pipelines in den russischen see- und landseitigen Abschnitten beendet. Der Großteil der technischen Ausstattung an der Anlandestation wurde bereits installiert, die Betriebsgebäude befinden sich zurzeit noch im Bau. Der geradlinige landseitige Abschnitt wurde mit Hilfe einer offenen Bauweise mit mobilen Spundwandkästen errichtet. Diese Vorgehensweise erlaubt die Minimierung der Baufläche, da die Rohrleitungen durch bereits vorgefertigte Baugruben gezogen werden und in der Mitte des landseitigen Abschnittes verbunden werden (für weitere Details siehe: Onshore Construction in Russia).

Dank dieser speziellen Baumethode wurde nicht mehr als 0,1% des Kurgalski-Naturschutzgebietes durch die Bauarbeiten beeinträchtigt. Verglichen mit der traditionellen Methode, konnten die Breite des Baukorridors sowie etwaige Umweltauswirkungen um bis zu 50% verringert werden. Die Bauarbeiten werden durch eine Reihe an Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen begleitet, um einen ökologischen Nettogewinn für die Region zu erzielen (für weitere Details siehe: Responsible Project Implementation in the Kurgalsky Reserve).

Die ökologisch signifikantesten Baumaßnahmen sind nun abgeschlossen. Im Verlauf der Bauaktivitäten der Jahre 2018 und 2019 hat das Unternehmen vierteljährlich Umweltmonitoring-Berichte eingereicht (für weitere Details siehe: Environmental Monitoring of Nord Stream 2 Construction in Russia).

Ein umfassendes Umweltmonitoring erfordert, dass eine Reihe an fachbezogenen Bauunternehmern und unabhängigen Beratern sowie führende wissenschaftliche Institutionen und Prüflabore mit einbezogen werden. Das Monitoring läuft seit eineinhalb Jahren – seit dem Beginn der Vorbereitungsarbeiten. Während dieser Zeit war der landseitige Abschnitt unter stetiger Beobachtung durch Umweltberater und -spezialisten vor Ort. Für den seeseitigen Abschnitt wurden mehr als 140 Tage bis zum Ende des dritten Quartals 2019 für das Monitoring aufgebracht (mehr als 15.000 Arbeitsstunden).

Wie in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) prognostiziert, bestätigen die Daten des eineinhalbjährigen Umweltmonitorings, dass Auswirkungen lediglich lokal und zeitlich begrenzt sind, sowie zulässige Werte nicht überschritten werden. Dies bedeutet wie folgt:

  • Die Umweltbeeinflussung im seeseitigen Bereich ist vergleichbar mit natürlichen Fluktuationen und saisonalen Veränderungen.
  • Es wurden keine signifikanten, durch den Bau hervorgerufenen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen.
  • Abseits des Baukorridors wurden keine negativen Auswirkungen auf die Flora und das Kurgalski-Habitat festgestellt.
  • Das andauernde Monitoring hat auch keine Beeinflussung des hydrologischen Systems des Feuchtgebietes ‚Kader Bog‘ zeigen können.

In Einklang mit bewährten Branchenverfahren und weit über die Anforderungen der russischen Gesetzgebung hinaus, hat die Nord Stream 2 AG führende russische und internationale Firmen zur Prüfung engagiert, um die Einhaltung der Vorschriften und hohen Umweltstandards bei den Arbeiten im Kurgalski-Naturschutzgebiet zu beaufsichtigen. Als solche hat Royal Haskoping DHV, eine führende internationale Bau- und Umweltberatung, die verantwortlich für die Einhaltung internationaler Standards ist, gesagt: „Nach Ansicht des unabhängigen Umwelt- und technischen Beraters wird das Projekt gut geleitet und folgt guten Umweltmanagementpraktiken“. 

Die Prüfer bestätigen den verantwortungsbewussten Ansatz des Unternehmens hinsichtlich der Projektdurchführung im Kurgalski-Naturschutzgebiet, sowie die fortwährenden Bemühungen durch erhaltene Rückmeldungen Umweltauswirkungen weiter zu reduzieren. 

Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen des Monitorings der Pipelineverlegung in Russland finden Sie hier: https://www.nord-stream2.com/en/pdf/document/389/.

Ausführlichere Informationen zu den Umweltmaßnahmen von Nord Stream 2 während der Bauarbeiten im Kurgalski-Naturschutzgebiet finden Sie hier: https://www.nord-stream2.com/en/pdf/document/388/.

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