Das letzte Nord Stream 2-Rohr, das auf dem Hafengelände von Karlshamn gelagert wurde, hat heute früh das Zwischenlager verlassen.

Letztes Rohr verlässt Hafen von Karlshamn

  • Seit Oktober 2017 haben rund 39.000 Rohre für die Nord Stream 2-Pipeline den schwedischen Hafen durchlaufen.

3. August 2019 | Karlshamn (Schweden) | Das letzte Nord Stream 2-Rohr, das auf dem Hafengelände von Karlshamn gelagert wurde, hat heute früh das Zwischenlager verlassen. Seit dem 7. Oktober 2017 haben fast 39.000 Rohre den Hafen durchlaufen. Davon wurden fast 37.000 Rohre zu den Verlegeschiffen transportiert, die am schwedischen Abschnitt der Nord Stream 2-Pipeline arbeiten. Die übrigen Rohre wurden zurück zum Hafen von Mukran auf Rügen überführt. Die Wasco Coating Germany GmbH war in diesem 23-monatigen Zeitraum für die Logistik im Hafen von Karlshamn verantwortlich.

Zu Spitzenzeiten, als der Betrieb rund um die Uhr lief, arbeiteten bis zu 140 Personen für das Projekt Nord Stream 2 im Hafen von Karlshamn. Die Mehrheit der im Hafen beschäftigten Arbeiter kam aus der Region. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Einsatz und dem Engagement, das die Mitarbeiter an den Tag legten. In den 23 Betriebsmonaten im Hafen von Karlshamn wurde trotz teilweise schwieriger Bedingungen kein einziger LTI (Lost Time Injury, Unfall mit Ausfallzeit) – ein Indikator für die Sicherheit in der Gaswirtschaft – gemeldet“, sagte Stig Holgersen, Vertreter der Nord Stream 2 AG für Betonummantelung und Logistik in Karlshamn.

„Mit schweren Rohren beladene Lastwagen mussten sich die Hafenanlagen mit den anderen Kunden des Hafens teilen. Zudem mussten rund um die Uhr Rohre gewaschen werden, bevor sie zu den Verlegeschiffen verbracht wurden – selbst an den kältesten Wintertagen“, veranschaulicht er beispielhaft die herausfordernden Arbeitsbedingungen.

Die Rohrverlegung im 510 Kilometer langen schwedischen Abschnitt der Nord Stream 2-Pipeline ist fast abgeschlossen: Ein Leitungsstrang ist in diesem Sektor bereits fertiggestellt, die Verlegung des zweiten Strangs wird am 1. September 2019 wieder aufgenommen. Die Arbeiten am zweiten Strang in der schwedischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) sollen im Oktober 2019 abgeschlossen werden. Insgesamt wurden bisher mehr als 1.700 Kilometer der beiden Pipelinestränge gemäß den bestehenden Genehmigungen in Deutschland, Schweden, Finnland und Russland gebaut.

Diese Pressemitteilung finden Sie untenstehend auch auf Schwedisch.

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