Die Nord Stream 2 AG, der Entwickler einer neuen Erdgaspipeline durch die Ostsee, die den europäischen Markt mit russischem Erdgas versorgen wird, hat einen aktualisierten Entwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) veröffentlicht, nachdem der Detailentwurf fertiggestellt und die Baumethoden für den russischen Abschnitt optimiert wurden.

Fertigstellung des technischen Designs in Russland

  • Technische Lösung und Baumethoden in Russland sind fertiggestellt und optimiert, um die Betriebssicherheit zu verstärken und Umweltauswirkungen zu reduzieren
  • Optimierte Lösungen finden sich in einem aktualisierten Entwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wieder
  • Beginn des UVP-Verfahrens in Einklang mit russischer Gesetzgebung
  • Ausgleichs- und Entschädigungsmaßnahmen wurden in Übereinstimmung mit russischen Gesetzen und internationalen Standards aufgesetzt

7. März 2019 | St. Petersburg (Russland) | Die Nord Stream 2 AG, der Entwickler einer neuen Erdgaspipeline durch die Ostsee, die den europäischen Markt mit russischem Erdgas versorgen wird, hat einen aktualisierten Entwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) veröffentlicht, nachdem der Detailentwurf fertiggestellt und die Baumethoden für den russischen Abschnitt optimiert wurden. Dabei wurden die technischen Lösungen an die Bodenbeschaffenheit angepasst, die Betriebssicherheit verstärkt und die Auswirkungen auf die Umwelt reduziert.

 Nach russischen Gesetzesvorschriften müssen alle Änderungen, darunter auch Verbesserungen, in einer aktualisierten Projektdokumentation festgehalten werden und entsprechend der Verfahren durch die zuständigen Behörden vor Inbetriebnahme der Gaspipeline genehmigt werden. In Übereinstimmung mit dem russischen Gesetz wurde der aktualisierte UVP-Entwurf auf der Nord Stream 2-Website und in den öffentlichen Verbindungsbüros in Kingissepp, Bolschoje Kusjomkino, Kingisseppski und Ust-Luga veröffentlicht.

 Die Aktualisierung der Projektdokumentation umfasst ausschließlich technische Aspekte. Im Wesentlichen beziehen sich die Ausarbeitungen auf die landseitigen Anlagen und beinhalten:

  • Änderungen im Lageplan sowie Position und Grundriss der Gebäude;
  • Änderungen des Fundamentdesigns, um dieses der Bodenbeschaffenheit anzupassen und Entwässerung zu reduzieren;
  • Änderungen des Designs der Ausbläser in der Molchstation;
  • Änderungen des Wasserhaltungssystems;
  • eine Erweiterung der temporären Unterkünfte für das Baupersonal;
  • den teilweisen Austausch von Grabenkästen im linearen Abschnitt durch Spundwände, um das hydrologische System aufrechtzuerhalten sowie Kolk und fließenden Sand zu vermeiden;
  • eine veränderte Baumethode der vorübergehenden Zugangsstraße, um diese den Umweltbedingungen anzupassen.

Gregory Vilchek, Leiter des Nord Stream 2-Genehmigungsteams in Russland, sagte: „Unser Ziel ist es, ein sicheres, zuverlässiges und umweltfreundliches Gastransportsystem für die nächsten Jahrzehnte zu bauen. Unsere Spezialisten haben die technischen Lösungen und Baumethoden in Russland dahingehend optimiert, dass die Betriebssicherheit verstärkt und Umweltauswirkungen reduziert werden. Die aktualisierte UVP spiegelt die technischen Änderungen durch die Fertigstellung des Detailentwurfs für das Nord Stream 2-Projekt in Russland wider.“

Als verantwortungsvoller Projektentwickler setzt Nord Stream 2 eine breite Auswahl an Minderungs-, Ausgleichs- und Entschädigungsmaßnahmen für die Umwelt in Übereinstimmung mit russischer Gesetzgebung und internationalen Standards um. Dementsprechend sind in dem optimierten Bauplan auch wieder die Schutzperioden für Meeressäugetiere, Fische und Vögel berücksichtigt. Geschützte Pflanzenarten wurden vor Beginn der Arbeiten außerhalb des Baukorridors umgepflanzt.

Die Bauaktivitäten werden von den zuständigen Behörden und unabhängigen Beobachtern überwacht. Die Projektaktivitäten im Naturschutzgebiet Kurgalski werden durch VNII Ecology geprüft, einem prominenten russischen Forschungsinstitut mit Spezialexpertise in der Handhabung von geschützten Gebieten. Die führende internationale Technik- und Umweltberatung Royal Haskoning DHV ist mit der Prüfung der Einhaltung internationaler Standards beauftragt. ERM, ein globaler Berater in den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Sicherheit, Risiko und Soziales, überprüft regelmäßig, dass die Arbeiten im Rahmen des projektbezogenen Umwelt- und Sozialmanagementsystems durchgeführt werden.

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