Heute ist der erste Bahntransport mit Rohren für die Nord Stream 2-Pipeline in Mukran auf der Insel Rügen angekommen. Die Rohre werden bei der EUROPIPE GmbH in Mülheim an der Ruhr produziert und von dort ausschließlich auf dem Schienenweg zum Logistikzentrum im Mukran Port transportiert.

Neuigkeiten

Erste Nord Stream 2-Rohre erreichen Mukran

  • Transport der Rohre per Bahn zum deutschen Logistikzentrum nach Mukran auf Rügen
  • Umsetzung des Nord Stream 2-Projekts läuft nach Plan

27. Oktober 2016 | Zug | Heute ist der erste Bahntransport mit Rohren für die Nord Stream 2-Pipeline in Mukran auf der Insel Rügen angekommen. Die Rohre werden bei der EUROPIPE GmbH in Mülheim an der Ruhr produziert und von dort ausschließlich auf dem Schienenweg zum Logistikzentrum im Mukran Port transportiert. In den nächsten Wochen soll täglich ein Zug mit 37 Waggons und insgesamt 148 Rohren den Standort erreichen. Jedes der Rohre ist zirka 12 Meter lang und wiegt rund 12 Tonnen.

Für die Betonummantelung und Logistik der Rohre für das Nord Stream 2-Projekt ist die Wasco Coatings Europe BV verantwortlich. Das Unternehmen plant, für die Dauer des Projektes etwa 150 Arbeitskräfte im Betonummantelungswerk in Mukran zu beschäftigen. Die Ummantelungsarbeiten sollen hier im Frühjahr 2017 beginnen. Insgesamt sollen in Mukran bis zu 90.000 Rohre ummantelt und gelagert werden. Die Logistik umfasst die Lagerung der Rohre sowie deren Transport auf und zu den Lagerplätzen in Schweden.

Bereits Ende September 2016 starteten die Rohrlieferungen der russischen Produzenten Chelpipe und OMK nach Kotka (Finnland).

Die Logistik für das Nord Stream 2-Projekt beruht auf dem preisgekrönten Konzept, welches von Nord Stream erfolgreich umgesetzt wurde. Grundlegend hierfür ist der Einsatz emissionsarmer Transportmittel auf kürzest möglichen Wegen. Ziel ist ein optimierter Transport von den Fertigungswerken zu den Ummantelungswerken und weiter zu den Zwischenlagern rund um die Ostsee sowie zu den Verlegeschiffen. Die Logistikzentren entlang der Ostseeküste sind so gewählt, dass sie weniger als 100 nautische Meilen (185 Kilometer) von der geplanten Route der Pipeline entfernt sind.

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