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Debatte im Europäischen Parlament

8. April 2016 | Brüssel | Transparenz, Dialog und der Meinungsaustausch mit Stakeholdern sind für Nord Stream 2 wichtiger Bestandteil des Projektes. Das Konsortium ist sehr daran interessiert, den langfristigen Beitrag des Projekts zur Energiesicherheit zu erläutern.

Am 6. April 2016 folgte Nord Stream 2 der Einladung von Mitgliedern des Europäischen Parlaments und beteiligte sich an einer öffentlichen Diskussion mit dem Titel „Nord Stream 2 – Die Energieunion am Scheideweg“ in Brüssel. Die Veranstaltung bestand aus zwei Podiumsdiskussionen. Während die erste Diskussionsrunde den Schwerpunkt auf die politischen Aspekte der Pläne einer europäischen Energieunion legte („Nordstream II: Eine entscheidende Herausforderung für die Energieunion“), standen im zweiten Teil ökologische und wirtschaftliche Fragen zu Nord Stream 2 im Mittelpunkt („Nordstream II: Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft und die Umwelt“).

Brussel event

Podiumsdiskussion in Brüssel mit Ulrich Lissek (Nord Stream2 AG), Petras Austrevicius (Stellvertreten­der Vorsitzender, Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa), Didier Seeuws (Rat der Europäischen Union), Andriy Kobolyev (Naftogaz, Ukraine) und Ihor Didenko (Ukrainische Regierung) (von links nach rechts). (Zum Vergrößern anklicken.)

Die Veranstaltung wurde von vier Mitgliedern des Europäischen Parlaments organisiert: Jerzy Buzek (Fraktion der Europäischen Volkspartei), ehemaliger Polnischer Ministerpräsident und Vorsitzender des ITRE-Komitees, Flavio Zanonato (Allianz der Sozialdemokraten, Italien), Petras Auštrevičius (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa, Litauen) und Rebecca Harms (Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Deutschland). Die Eröffnungsrede hielt Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission.

In der ersten Podiumsdiskussion legte Ulrich Lissek, Head of Communications bei Nord Stream 2, die wirtschaftliche Projektbegründung und die ausgezeichnete Umweltbilanz von Nord Stream dar. An der Diskussion nahmen zudem Andriy Kobolyev, CEO von Naftogaz, sowie der stellvertretende Ukrainische Minister für Energie, Igor Didenko, und Didier Seeuws, zuständig für Energiefragen im Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union, teil.

Die zweite Podiumsdiskussion bestand aus Beiträgen von Alan Riley, Senior Fellow des Atlantic Council, Manon Dufour von der Umweltorganisation E3G sowie Peter Kaderjak vom Regional Center for Energy Policy Research in Ungarn. Nord Stream 2 beteiligte sich an dieser Fragerunde aktiv.

Die Veranstaltung war gut besucht und das Interesse von zahlreichen Mitgliedern des Europäischen Parlaments, nationalen Energieexperten und Wissenschaftlern zeigt die Bedeutung, die europäische Entscheidungsträger dem Projekt beimessen.

Lissek erläuterte die überzeugenden wirtschaftlichen Argumente für Nord Stream 2. Zudem betonte er die Notwendigkeit weiterer Erdgasimporte für die EU und verwies auf den vorbildlichen Dialog mit Interessengruppen bei der Umsetzung von Nord Stream und den ausgezeichneten ökologischen Fußabdruck des Projekts. Er lud weiter dazu ein, den fakten-basierten Meinungsaustausch über die Vorteile des Projekts fortzusetzen und die Debatte nicht zu politisieren.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung führte Nord Stream 2 den Dialog mit verschiedenen Teilnehmern und Gästen fort. Erste Presseberichte zur Veranstaltung lesen Sie hier:

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