Die Nord Stream 2 AG hat heute die Antragsunterlagen für den Bau der Offshore-Pipeline bei der schwedischen Regierung eingereicht. Die geplante Trasse wird sich über etwa 510 Kilometer auf dem schwedischen Festlandsockel, außerhalb des schwedischen Hoheitsgebiets, erstrecken und in etwa parallel zur bestehenden Nord Stream-Pipeline verlaufen.

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Beginn des Genehmigungsverfahrens in Schweden

16. September 2016 | Stockholm | Die Nord Stream 2 AG hat heute die Antragsunterlagen für den Bau der Offshore-Pipeline bei der schwedischen Regierung eingereicht. Die geplante Trasse wird sich über etwa 510 Kilometer auf dem schwedischen Festlandsockel, außerhalb des schwedischen Hoheitsgebiets, erstrecken und in etwa parallel zur bestehenden Nord Stream-Pipeline verlaufen.

Die bei dem zuständigen schwedischen Ministerium für Unternehmen und Innovation eingereichten Unterlagen beinhalten eine detaillierte technische Beschreibung, eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sowie zahlreiche geographische Karten. „Mit der Einreichung der Anträge bei der schwedischen Regierung erreicht das Nord Stream 2-Projekt einen wichtigen Meilenstein, der die verschiedenen nationalen Genehmigungsverfahren in Gang setzt“, sagt Matthias Warnig, Chief Executive Officer der Nord Stream 2 AG.

Verfahren sieht administrative Vorabentscheidung und öffentliche Beteiligung vor

Schweden ist das erste Land, in dem die Bauanträge eingereicht werden. Dies liegt unter anderem daran, dass das schwedische Genehmigungsverfahren zunächst eine Vorabentscheidung seitens der Behörden vorsieht. In diesem ersten Schritt wird geprüft, ob noch weitere Unterlagen benötigt werden. Erst danach wird die Phase der öffentlichen Beteiligung am Genehmigungsverfahren eingeleitet.

Die weiteren Anträge in Russland, Finnland, Dänemark und Deutschland werden voraussichtlich Anfang 2017 bei den jeweils zuständigen Behörden eingereicht. Die fünf nationalen Genehmigungsverfahren und die internationalen Konsultationen werden damit parallel durchgeführt.

Minimale Umweltauswirkungen auf die Ostsee

Nord Stream 2 baut auf die erfolgreiche Erfahrung der Vorgängerprojekts Nord Stream auf. Das im Zuge der bestehenden Pipeline durchgeführte Umweltmonitoring zeigt, dass auch die geplante neue Leitung in der Ostsee nur geringfügige Umweltauswirkungen haben wird. Nord Stream 2 bleibt während der Planung, des Baus und des Betriebs der Pipeline den höchsten Sicherheits- und Umweltstandards verpflichtet.

Weitere Informationen zum Nord Stream 2-Projekt und dem Genehmigungsverfahren in Schweden finden Sie unter:
https://www.nord-stream2.com/media/documents/pdf/en/2016/09/nsp2_the-swedish-permitting-process_2016_09_16.pdf

Diese Pressemitteilung finden Sie untenstehend auch auf Schwedisch.

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