Die Umweltauswirkungen des Baus der Nord Stream 2-Pipeline in der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) auf die Ostsee entsprechen den Erwartungen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und den Antragsunterlagen oder sind niedriger als diese.

Auswirkungen des Baus von Nord Stream 2 in Finnland im Rahmen der Erwartungen oder niedriger

  • Das Umweltmonitoring bestätigt, dass die Auswirkungen auf die Wasserqualität nur gering oder niedriger als erwartet sind.
  • Der Bau wurde in Übereinstimmung mit den Genehmigungsbestimmungen ausgeführt.

10. Juni 2020 | Helsinki, Finnland/Zug, Schweiz | Die Umweltauswirkungen des Baus der Nord Stream 2-Pipeline in der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) auf die Ostsee entsprechen den Erwartungen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und den Antragsunterlagen oder sind niedriger als diese.

Der von dem Umweltberatungsunternehmen Sitowise erstellte Monitoring-Bericht 2019 umfasst die Ergebnisse und die Bewertung der beobachteten Auswirkungen der Bautätigkeiten in der finnischen AWZ im Zeitraum 2018-2019. Die Baumaßnahmen im Jahr 2018 umfassten Munitionsräumungen, Steinschüttungen, die Installation von Betonmatten und die Verlegung der Pipelinestränge. Die ersten beiden Maßnahmen wurden 2018 bereits abgeschlossen, die Verlegung der Pipeline wurde im Jahr 2019 fortgesetzt und beendet, die Steinschüttungen dauerte noch bis Mai 2020 an.

In finnischen Gewässern wurden unter anderem die Aspekte Unterwasserlärm, Wasserqualität, Strömungen und kulturelles Erbe überwacht. 

Die Monitoringergebnisse des Baus in der finnischen AWZ bis 2019 zeigen:

  • Die Auswirkungen des Projekts auf den Meeresboden entsprechen den ursprünglichen Annahmen des UVP-Berichts und der Antragsunterlagen oder sind sogar niedriger als angenommen.
  • Die Auswirkungen auf die Wasserqualität sind gering und kleiner als angenommen.
  • Auswirkungen auf die Meereslebewesen, die biologische Vielfalt und die Schutzgebiete waren sehr gering und entsprachen den Annahmen.
  • Das Kanonenbootwrack, das sich in der Nähe der Pipeline befindet, wurde nicht beeinträchtigt. Mit einer Untersuchung nach Abschluss aller Bauarbeiten wird sichergestellt, dass keines der beobachteten Objekte negativ beeinträchtigt wird.
  • Die Auswirkungen auf den Schiffsverkehr waren zu vernachlässigen.
  • Die Erreichung der Ziele der Meeresstrategie der Europäischen Union und der Wasserrahmen-Richtlinie (wie in der nationalen Gesetzgebung umgesetzt) wurden durch das Projekt nicht verhindert.

Das Umweltmonitoring soll dazu dienen, die tatsächlichen baulichen Auswirkungen zu überprüfen. Darüber hinaus bestätigt es, dass alle Anforderungen und Verpflichtungen der nationalen Genehmigungen erfüllt werden und überwacht, wie sich die Umwelt nach Abschluss der Baumaßnahmen erholt. Die Monitoring-Berichte werden von unabhängigen Umweltberatungsunternehmen erstellt und regelmäßig den zuständigen Behörden vorgelegt.

Bis Ende 2020 wird Nord Stream 2 mehr als 100 Millionen Euro in Umweltuntersuchungen, Bewertungen, Analysen, Monitoring und Naturschutzmaßnahmen investiert haben. 

Lesen Sie hier den jährlichen Umweltmonitoring-Bericht Finnland 2019. 

Lesen Sie hier mehr über das Umweltmonitoring-Programm von Nord Stream 2.

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