Die Nord Stream 2 AG hat heute die zweite der beiden erforderlichen Genehmigungen für den Bau und Betrieb der geplanten Erdgas-Pipeline in der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erhalten.

Alle notwendigen Genehmigungen für Nord Stream 2 in Finnland erteilt

  • Nord Stream 2 erhält zweite der beiden erforderlichen Genehmigungen für Bau und Betrieb der Erdgas-Pipeline in der finnischen AWZ
  • Finnischer Genehmigungsprozess für Nord Stream 2 abgeschlossen

12. April 2018 | Helsinki (Finnland)/Zug (Schweiz) | Die Nord Stream 2 AG hat heute die zweite der beiden erforderlichen Genehmigungen für den Bau und Betrieb der geplanten Erdgas-Pipeline in der finnischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erhalten. Das Genehmigungsverfahren in Finnland ist somit abgeschlossen. Die heutige Genehmigung wurde von der regionalen staatlichen Verwaltungsbehörde Südfinnlands gemäß dem Wassergesetz erteilt. Die finnische Regierung hatte in der vergangenen Woche mit der ersten Genehmigung bereits der Nutzung der finnischen AWZ zugestimmt.

„Dies ist ein wichtiger Tag für unser Projekt: Nach einer sehr gründlichen Analyse und einem umfassenden Austausch haben die finnischen Behörden unsere detaillierten Pläne für den Bau und Betrieb des 374 Kilometer langen finnischen Abschnitts der 1.230 Kilometer langen Nord Stream 2-Pipeline genehmigt. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit während der Bau- und späteren Betriebsphase des Projekts. Die Behörden werden die Umsetzung unserer Pläne überwachen", so Tore Granskog, Manager Genehmigungen Finnland der Nord Stream 2 AG.

Das finnische Genehmigungsverfahren wurde im Herbst 2017 nach der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingeleitet, die eine Voraussetzung für die anschließende Genehmigungsphase war. Die UVP und die während der Konsultationen eingegangenen Stellungnahmen dienten als Entscheidungsgrundlage für die Genehmigung. Der finnische UVP-Bericht von Nord Stream 2 wurde im März 2018 von der finnischen Vereinigung für Umweltverträglichkeitsprüfungen mit dem „Good EIA Award" ausgezeichnet. Dabei wurde unter anderem die umfangreiche Information bezüglich Umsetzungsalternativen und deren Umweltauswirkung berücksichtigt. Während des gesamten UVP-Prozesses wurden umfangreiche Konsultationen mit verschiedenen Interessengruppen durchgeführt.

Auch in Deutschland sind bereits alle notwendigen Genehmigungen erteilt worden. Die nationalen Genehmigungsverfahren in den anderen drei beteiligten Ländern – Russland, Schweden und Dänemark – laufen weiterhin planmäßig.

Diese Pressemitteilung finden Sie untenstehend auch auf Finnisch und Schwedisch.

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