Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung für den Bau und Betrieb des Pipelinesystems in der deutschen AWZ erhalten. Das BSH hat die Genehmigung für diesen rund 30 Kilometer langen Trassenabschnitt gemäß Bundesberggesetzt (BBergG) erteilt.

Alle notwendigen Genehmigungen für Nord Stream 2 in Deutschland erteilt

  • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erteilt Genehmigung für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ)
  • Sämtliche Genehmigungen für deutschen Abschnitt liegen nunmehr vor

27. März 2018 | Hamburg (Deutschland), Zug (Schweiz) | Die Nord Stream 2 AG hat heute die Genehmigung für den Bau und Betrieb des Pipelinesystems in der deutschen AWZ erhalten. Das BSH hat die Genehmigung für diesen rund 30 Kilometer langen Trassenabschnitt gemäß Bundesberg­gesetz (BBergG) erteilt.

Das Bergamt Stralsund hatte bereits am 31. Januar 2018 den Bau und Betrieb in deutschen Territorialgewässern (innerhalb der 12-Seemeilen-Zone) und dem Anlandebereich genehmigt.

„Wir freuen uns, dass nunmehr alle notwendigen Genehmigungen für den insgesamt 85 Kilometer langen deutschen Trassenabschnitt vorliegen“, so Jens Lange, Manager Genehmigungen Deutschland der Nord Stream 2 AG.

Diese Genehmigungen sind Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens, dass bereits im April 2017 gestartet wurde und in dem nachgewiesen wurde, dass die Pipeline:

  • notwendig ist, um die zukünftige Versorgungslücke in Europa teilweise zu verkleinern;
  • dazu beitragen wird, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und mehr Wettbewerb in den EU-Gasmarkt zu bringen;
  • der wirtschaftlich und ökologisch effektivste Weg ist, Gas aus den weltweit größten Vorkommen zum Verbraucher zu transportieren;
  • umweltverträglich gebaut werden kann und der Eingriff sehr lokal und ausschließlich temporär ist;
  • mithelfen kann, die Klimaziele aus heutiger Sicht besser zu erreichen, da bei der Verstromung von Erdgas nur halb so viel CO2 ausgestoßen wird wie bei der Kohleverstromung.

Die nationalen Genehmigungsverfahren in den anderen vier Ländern – Russland, Finnland, Schweden und Dänemark – laufen weiterhin planmäßig. Weitere Genehmigungen werden in den nächsten Monaten erwartet. Dementsprechend sollen die vorgesehenen Baumaßnahmen wie geplant 2018 umgesetzt werden.

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