Umweltmonitoring

Eine Reihe von Maßnahmen minimieren Auswirkungen der vorbereitenden Arbeiten und der Bautätigkeiten auf das empfindliche Ökosystem der Ostsee mit ihrem dichten Schiffsverkehr und Seeminen aus den Weltkriegen.

Nord Stream 2 will das Pipelinesystem so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich zu bauen. Die Trassenführung, der Bauplan und die Programme zur Umweltüberwachung wurden in enger Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden des jeweiligen Landes entwickelt. Unser Team profitiert zudem von der langjährigen Erfahrung beim Bau und beim umfassenden Umweltmonitoring der bestehenden Nord Stream-Pipeline. Die Ergebnisse des mehrjährigen Monitorings des Vorgängerprojekts haben gezeigt, dass die Auswirkungen gering, zeitlich und lokal begrenzt sind.

Nord Stream 2 hat unabhängige Auftragnehmer für die Umweltüberwachung ausgewählt, um die tatsächlichen Auswirkungen des Baus auf die Umwelt und die Meeresumwelt zu überprüfen. Das Programm zur Umweltüberwachung umfasst 17 Rezeptoren, die Informationen über abiotische, biotische und sozioökonomische Parameter in den fünf Ländern sammeln, durch deren Gewässer die Pipeline verläuft. Das Monitoring erfolgt vor dem Bau, bei bestimmten Baumaßnahmen und nach Fertigstellung der Pipeline. Die zuständigen Behörden haben nationalen Monitoringprogrammen zugestimmt, die die Einhaltung der Genehmigungsbestimmungen überprüfen werden.  

Die Monitoringprogramme umfassen zwölf Hauptkategorien: Wasserqualität, Sedimente am Meeresboden, Unterwasserlärm, Vogelpopulationen, Meeressäuger, Flora und Fauna, Fische und Fischerei, kulturelles Erbe, Munition, Schiffsverkehr, Umwelt an Land sowie Natura 2000-Gebiete.

Ergebnisse des jährlichen Umweltmonitorings 2018 in Finnland

Nord Stream 2 arbeitet mit lokalen Experten zusammen, um die tatsächlichen Auswirkungen des Bauvorgangs zu verfolgen und die Umweltauswirkungen zu bewerten. Sitowise, mit Sitz im finnischen Espoo, hat festgestellt, dass die Bautätigkeiten in Finnland aus dem Jahr 2018 wie prognostiziert nur minimale Auswirkungen auf die Ostsee hatten beziehungsweise sogar noch geringer waren als erwartet.

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