Bauarbeiten

Die Sicherheit und die Minimierung der Umweltauswirkungen stehen an erster Stelle beim anspruchsvollen Bau von Nord Stream 2, einer der längsten Offshore-Pipelines der Welt. Dabei wurde jeder Schritt nach umfangreichen Untersuchungen und Planungen auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten.

Deutsche Anlandestation

Die Pipeline erreicht das europäische Gasnetz an der deutschen Ostseeküste in Lubmin bei Greifswald.

Bauarbeiten:

  • (-) Anlandungseinrichtungen
  • (-) Mikrotunnel
  • (-) Verbindungsschweißnaht über Wasser

Offshore-Arbeiten

Unsere Flotte hochmodernster Schiffe verlegte die Pipeline in der Ostsee abschnittsweise zwischen den beiden Anlandestationen.

Vorbereitende Aktivitäten:

  • (-) Gesteinsaufschüttungen
  • (-) Munitionsräumung
  • (-) Einrichtungen für Infrastrukturkreuzungen

Bauarbeiten:

  • (-) Rohrverlegung

Russische Anlandestation

Die Pipeline beginnt an der russischen Küste in der Narwa-Bucht.

Bauarbeiten:

  • (-) Anlandungseinrichtungen
  • (-) Pipelinebau an Land
  • (-) Offshore-Rohrverlegung
  • (-) Verbindungsschweißnaht über Wasser

Die beiden Leitungsstränge der Pipeline erstrecken sich von Russland nach Deutschland über rund 1.230 Kilometer durch die Ostsee und verlaufen weitgehend parallel zum bestehenden Nord Stream-Pipelinesystem. An beiden Endpunkten wurden, den örtlichen Gegebenheiten entsprechend, Anlandestationen errichtet. Dazwischen verläuft die Pipeline auf dem Meeresboden.

Nord Stream 2 durchquert die Gewässer von fünf Ostseeanrainerstaaten: Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Da jedes Land seine eigenen, einzigartigen Bedingungen aufweist, war eine gründliche Vorbereitung auf die Baumaßnahmen entscheidend. Dank umfangreicher Untersuchungen des Meeresbodens legte Nord Stream 2 einen optimale Routenverlauf fest. Zugleich ermöglichte eine detaillierte technische und logistische Planung einen Bauzeitplan rund um die Uhr.

Der Pipelinebau begann 2018 und wurde bis Ende 2019 in russischen, finnischen und schwedischen Gewässern komplett und in dänischen und deutschen Gewässern zum Teil abgeschlossen. Da Dänemark als letztes Land eine Genehmigung für den Bau in seinen Gewässern erteilt hatte, lagg der Großteil der noch zu erledigenden Arbeiten in diesem Gebiet.

Die Verlegearbeiten wurden im Dezember 2019 aufgrund der drohenden US-Sanktionen, die sich gegen die Auftragnehmer und Finanzinvestoren des Projekts richteten, ausgesetzt. Die Europäische Kommission bezeichnete diese Sanktionen als Verstoß gegen internationales Recht. Daraufhin wurden Lösungen entwickelt, um die Wiederaufnahme der Rohrverlegung sicherzustellen. Im September 2021 wurden die letzten Rohre der Pipeline verschweißt und auf den Meeresboden herabgelassen.

Anschließend werden die erforderlichen Aktivitäten vor der Inbetriebnahme durchgeführt mit dem Ziel, die Pipeline noch im Jahr 2021 in Betrieb nehmen zu können.

Bei jedem Schritt der Arbeiten hat Nord Stream 2 mit den weltweit führenden Partnern zusammengearbeitet und strenge Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Sozialstandards angewandt, um das sensible Ökosystem der Ostsee und die Bevölkerung vor Ort zu schützen. Alle Arbeiten werden in Übereinstimmung mit den jeweiligen nationalen Genehmigungen durchgeführt und auf mögliche Umweltauswirkungen überwacht.

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